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Besuch des Europaparlamentes
Politik hautnah erleben

17.10.2016


Unter diesem Motto machten wir Politiklehrer uns mit 39 Schülerinnen und Schüler der HP II des TWG am 04. Oktober 2016 auf den Weg nach Straßburg, um dort auf Einladung des Europaabgeordneten Jo Leinen an einer Plenarsitzung des Parlamentes teilzunehmen. In Straßburg angekommen wurden wir zunächst mit unserem Bus an den Sehenswürdigkeiten Straßburgs vorbeigelotst und unser Busfahrer wusste zu fast jedem Winkel eine amüsante Geschichte. Auch die Bedeutung des Storches wurde hierbei ausführlich beschrieben und das Wappentier des Elsasses konnte von uns später an zahlreichen Ständen in der Innenstadt wiederentdeckt werden. Im Anschluss gab es etwas Zeit zum Stadtbummel oder auch zum Mittagessen in einem der vielen gutbesuchten Gasthäuser Straßburgs – wobei laut einer Aussage unseres Busfahrers der „Franzose im Allgemeinen nicht zu Mittag isst“.  
Gegen 16 Uhr ging es dann zum Europaparlament, wo uns eine Einlasskontrolle vergleichbar der an Flughäfen als letztes Hindernis auf dem Weg ins Parlamentsgebäude etwas Zeit kostete.  
Nach einer dreißig Minuten andauernden Einführung seitens eines Mitarbeiters von Herrn Leinen durften wir dann in den Plenarsaal, wo wir eine Debatte über die Vergehen diverser Politiker der EU-Kommission geboten bekamen. Eine Stunde konnten wir dieser leidenschaftlich geführten Debatte folgen, bevor es dann zum Treffen mit Jo Leinen ging. Dieser hatte leider nur wenig Zeit und überließ uns seinem Mitarbeiter, der dann in einer rund 90-minütigen „Fragestunde“ zeitweise ins Schwitzen kam, da die Schülerinnen und Schüler, aber auch ihre Lehrer, nicht immer ganz angenehme Frage zu Europa stellten. Sicher hätten wir noch lange weiter miteinander diskutiert, aber der Bus musste um 22 Uhr wieder in Dillingen sein, so dass wir uns etwas beeilen mussten. Nach ungefähr zwanzig Minuten der Stille im Bus, erkannte die Gruppe das eigene Partypotential und machte Stimmung mit zahlreichen Liedern bis zu unserer Ankunft in Dillingen.  
Zusammenfassend kann man festhalten, dass sich diese Fahrt gelohnt hat, denn Politik ist anders, wenn man sie hautnah erleben kann. 


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