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Flussmorphologische Exkursion
Rutschpartie in unbekanntem Gelände

29.06.2013

Die EP4 während ihrer Exkursion

Am 2., 3. und 15. Mai 2013 führten die Klassen EP 3, 4 und 5 eine Exkursion durch einen Bachlauf in der Nähe von Saarwellingen durch. Im Rahmen eines Projektes im Erdkundeunterricht setzten wir uns mit verschiedenen Themen aus dem Bereich der Flussmorphologie auseinander. Die Exkursion von der Quelle bis zur Mündung des Mühlenbaches gliederte sich in mehrere Etappen, bei denen wir neben den Unterrichtsinhalten auch die schöne Natur genießen konnten. Unsere Eindrücke verarbeiteten wir nach der Exkursion im Klassenzimmer, wo wir die Themen nochmals aufarbeiteten und in Form von Präsentationen und Postern vorstellten.  
Bei mehr oder weniger regnerischem Wetter starteten wir gegen 11 Uhr an der Schule und machten uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg nach Hoxberg. Mit Regenjacke und Gummistiefeln im Gepäck kamen wir mit gemischten Gefühlen im Gelände an. Wir mussten die einzelnen Etappen der Exkursion mit Hilfe von Karten selbst ansteuern, was für den einen oder anderen eine echte Herausforderung war.  
Nachdem wir die Quelle des Baches im Wald gefunden hatten, arbeiteten wir uns entlang des Bachlaufs weiter Richtung Mündung. Unterwegs machten wir an mehreren Punkten halt, hörten kleine Vorträge, die wir zu Hause vorbereitet hatten, entnahmen Wasserproben, führten Messungen der Fließgeschwindigkeit durch, fertigten Skizzen von Talquerschnitten an und vieles mehr. Kurz: Es wurde richtig hart gearbeitet.  
Unterwegs wanderten wir durch eine tiefe Schlucht, sahen einen Wasserfall, einen Talmäander (vergleichbar mit einer kleinen Saarschleife), mussten ein vollkommen dunkles Kanalrohr durchqueren und konnten die schöne Landschaft mit allen Sinnen erleben.  
Das unbekannte Gelände und der Regen machten die Exkursion teilweise zu einer richtigen Rutschpartie, bei der wir auch auf Hilfe unserer Vor- und Hintermänner angewiesen waren. Das lockerte die Gesamtstimmung und außer einigen verdreckten Kleidungsstücken gab es keine weiteren Zwischenfälle.  
Erschöpft, aber guter Dinge, erreichten wir schließlich gegen 16 Uhr den Bahnhof in Dillingen, wo die Exkursion endete.  
[Schülerbericht der EP4]  
 
siehe auch Projektartikel Flussmorphologische Exkursion 2013 


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